Verkehrspolitik

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So langsam wird es richtig teuer…

Sonntag, Oktober 23rd, 2011

… so berichtet die Rhein-Neckar-Zeitung über den Bau der neuen Kreisstraße K4229 bei Weinheim. Auch hier sollen Ortsdurchfahrten der B3 vom Verkehr entlastet werden.

Die öffentlichen Haushalte werden aber erst einmal immer mehr belastet. Seit Baubeginn sind die Kosten um mehr als 30% auf jetzt mindestens 42 Millionen Euro gestiegen.

Quelle: Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung

Was steht im grün-roten Koalitionsvertrag zum Thema Straßenneubau wie z.B. K3575?

Montag, Mai 23rd, 2011

Das Land Baden-Württemberg (sprich die Steuerzahler) soll den Hauptanteil an der Finanzierung der geplanten K3575 Trasse tragen. Wie steht die neue Landesregierung zum Bau von neuen Straßen?

Was steht im grün-roten Koalitionsvertrag zum Thema “Ortsumgehungen”?

… Durch die bestehende Netzdichte von Autobahnen, Bundesund Landesstraßen sind Straßenneubauten aufgrund der Siedlungsdichte und des Gebotes, den Flächenverbrauch zu reduzieren, nur noch in begründeten Einzelfällen zu realisieren. Die bisherige Verkehrspolitik werden wir auf den Prüfstand stellen, … (S. 28)

Sprich, Straßenneubauten sind die Ausnahme, alle Projekte werden überprüft, denn die bisherige schwarz-gelbe Regierung hat den Unterhalt des bestehenden Straßennetzes vernachlässigt. Der Sanierungsstau bei bestehenden Straßennetz ist enorm. Das wird auch jeder bestätigen, der mit dem Auto im Land unterwegs ist.

… Der Erhalt des Straßennetzes wurde in den vergangenen Jahren allerdings stark vernachlässigt. Wir wollen es in einen guten Zustand bringen und modernisieren, sowie mit neuen Steuerungstechnologien wie z. B. einem effektiven Stau- und Baustellenmanagement intelligent nutzen. Wir werden in den kommenden fünf Jahren dem Erhalt von Straßen des bestehenden Netzes Priorität einräumen. … (S. 28)

Neue Vorhaben (und dazu zählt auch die geplante K3575 Schnellstraße) sollen im offenen Bürgerdialog geplant und umgesetzt werden. Genau diesen offenen Bürgerdialog hat das Aktionsbündnis gegen die geplante Trasse der Umgehung Bad Schönborn bisher vermisst. Die Planungsträger müssen die ökologische Vertretbarkeit und die Entlastungfunktion für die Bevölkerung nachweisen.

… Bei Bedarf von Infrastrukturergänzungen werden wir im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten Aus- und Neubauten realisieren. Solche Projekte wollen wir nach der Fertigstellung im Bau befindlicher Vorhaben transparent im offenen Bürgerdialog planen und umsetzen. Zunächst werden wir alle bereits begonnenen Neu- und Ausbaumaßnahmen abschließen. Parallel dazu werden wir den Ausbauplan für die Landesstraßen überarbeiten und uns dabei auf dringliche und ökologisch vertretbare Maßnahmen mit hoher Entlastungsfunktion für die Bevölkerung konzentrieren. … (S. 28)

Das Land wird die vorhandenen Mittel mehrheitlich für den Ausbau von Bus, Bahn, Rad und Fußgängerverkehr einsetzen:

… Wir wollen das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz ökologisch, nachhaltig und kommunalfreundlich ausgestalten. Dabei werden wir 60 Prozent der Mittel für den Ausbau der Infrastruktur des Umweltverbundes (ÖPNV, Radverkehr, Fußgängerverkehr, Schnittstellen) reservieren. … (S. 29)

Kommunale Verkehrskonzepte, die das Verkehrsproblem an den Ursachen packen, sollen unterstützt werden. Genau ein solches Konzept fehlt noch in Bad Schönborn:

… Wir werden Anstrengungen der Kommunen für eine nachhaltige Verkehrspolitik unterstützen. Das gilt insbesondere für das Konzept der Stadt der kurzen Wege. Unser Ziel ist eine Verringerung des motorisierten Individualverkehrs durch eine zielgerichtete Landes- und Regionalplanung. Wir werden Verkehrskonzepte mit dem Ziel der Gleichberechtigung im Verkehrsraum der Städte und Gemeinden (z. B. Shared Space/Begegnungszonen) unterstützen…. (S. 29)

Gut für die Anwohner von Hauptstraßen: der Schutz vor Verkehrslärm wird im Koalitionsvertrag ebenfalls eine große Bedeutung beigemessen:

… Lärm macht krank und ist insbesondere in den Ballungsräumen eines der größten Umweltprobleme. Wir werden die EU-Umgebungslärmrichtlinie konsequent umsetzen und hierbei die Auslösewerte für Lärmaktionsplanungen stärker an Gesundheitsaspekten ausrichten. Wir treten dafür ein, dass verstärkt straßenverkehrsrechtliche Maßnahmen gegen Verkehrslärm ergriffen werden und streben ein von Bund, Ländern und Kommunen getragenes Lärmsanierungsprogramm an. … (S. 38)

… Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit oder zum besseren Schutz der Bevölkerung vor Verkehrslärm und Emissionen werden wir auf Landesebene die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen. … (S: 29)

Insgesamt werden sich die heutigen Planer der geplanten K3575 Schnellstraße viele kritische Fragen gefallen lassen müssen. Nicht nur von den Hunderten von Einwendern, die ihre Bedenken im Rahmen der Planfeststellung formuliert haben, sondern auch vom Land, das dieses Vorhaben maßgeblich finanzieren soll.

Ein “Weiter so!” ist nicht zielführend. Alternativen sind gefragt!

 

 

 

Für raffinierte Drahtesel steht der Wind günstig

Montag, Mai 2nd, 2011


So titelte die BNN am Freitag und Montag gleich doppelt über die 16. Internationale Spezialradmesse in Germersheim. Immer mehr Menschen steigen auf die bequemen und klimafreundlichen Räder um. Dieser Trend kann politisch und durch Straßenumbauten gefördert werden. Fahrradfahren ist nicht nur am 1. Mai angesagt, sondern hat das Potenzial im Alltag auch in Bad Schönborn viele Autofahrten auf der B3 und den anderen Hauptstrassen überflüssig zu machen (siehe auch das “Schlau in Bewegung”-Konzept).

Bad Schönborner Besonderheit X: Wieso ist Flüsterasphalt kein Thema?

Montag, November 22nd, 2010

Die Ortsdurchfahrt von Mingolsheim wird auf 500 Meter für 135.000 Euro saniert, das macht rund 30 Euro je Quadratmeter Straßenfläche.

Während sich die Pro AG in “Bad Schönborn Aktuell” über die Art der Sperrung Gedanken macht, haben wir uns gefragt, welche Art Straßenbelag aufgebracht wird. Denn der Straßenbelag ist ein entscheidender Faktor für mehr oder weniger Verkehrslärm.

Welcher Straßenbelag aufgebracht wird, konnten wir bislang nicht in Erfahrung bringen. Eine Anfrage sowohl an das Regierungspräsidium wie auch an die Straßenverkehrsbehörde von Bad Schönborn blieb bislang unbeantwortet.

Leider steht deshalb zu befürchten, dass weder das Regierungspräsidium, noch der Landkreis, noch die Gemeinde hier die Chance ergriffen haben, auf die Karte “Flüsterasphalt” zu setzen.

Der Flüsterasphalt für Städte wurde in Düsseldorf entwickelt und ist dort seit zwei Jahren im Einsatz. Die damalige CDU-Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat sich auf eine Kleine Anfrage der Grünen positiv zum Einsatz des Flüsterasphalts geäussert. Die Förderung mit Mitteln des Konjunkturprogramms II sei ebenfalls möglich. Der lärmoptimierte Asphalt bietet auf innerstädtischen Straßen eine Reduzierung des empfundenen Lärms um 50 bis 75% an (Beispiel Köln / Beispiel Mönchengladbach).

Der Einsatz dieses lärmoptimierten Asphalts ist keineswegs auf Nordrhein-Westfalen begrenzt. Immer mehr Städte in Deutschland interessieren sich für den Einbau des Flüsterasphalts, so hat vor kurzem die Stadt Stein die komplette Ortsdurchfahrt als Pilot für Bayern (Lediglich 60.000 Euro Mehrkosten bei Gesamtkosten von 2.600.000 Euro) fertiggestellt.

Nachteil des Flüsterasphalts sind die geringere Lebensdauer (6 bis 10 Jahre) sowie erhöhte Anforderungen an die Entwässerung.

Lassen wir uns morgen überraschen: vielleicht verkündet der Bürgermeister, dass Bad Schönborn als Pilot für Baden vorangeht? Die Anwohner der B3 würde es freuen.

SPD organisiert Pro/Kontra Diskussion am 10. November um 20 Uhr

Mittwoch, November 3rd, 2010

Alle von der Planung betroffenen Bürger sollten diese Gelegenheit nutzen, um ihre Fragen an die Diskussionsteilnehmer zu stellen.

Termin
Mittwoch, den 10. November 2010, 20:00 – 22:30 Uhr

Veranstaltungsort
Ohrenberghalle, Pestalozzistraße 3, Bad Schönborn (Mingolsheim)

Ablauf

  • Moderation Werner Henn (SPD Baden-Baden)
  • Kurzpräsentation der Planung durch das Landratsamt
  • Stellungnahmen der CDU, Freien Wähler, SPD und Bündnis 90 / Die Grünen
  • Stellungnahmen der AG Pro Umgehung und des Aktionsbündnisses www.K3575-Initiative.de
  • Fragen der anwesenden Bürger

Volles Haus beim Info-Abend

Mittwoch, Oktober 27th, 2010

Die uns in den letzten Tagen am häufigsten gestellte Frage “Ab wann stehen die Muster-Einwendungen zum Runterladen bereit?” möchten wir gleich vorneweg beantworten:
Das Aktionsbündnis strebt an, diese ab dem Zeitpunkt der Bürgerversammlung (organisiert von der SPD Bad Schönborn am 10. November) bereit zu stellen. Dann verbleiben immer noch drei Wochen um die Einwendung auf die eigene Situation anzupassen und zu versenden.

Für die rund 100 interessierten Bürger wurden folgende Punkte beleuchtet:

  1. der Verlauf der Trasse und die vorgenommenen Änderungen. Für die Einwohner von Langenbrücken und Mingolsheim sind die vorgesehenen Anschlussmöglichkeiten eine Einladung weiterhin oder gar verstärkt (für Langenbrücken) die B3 zu nutzen.
  2. die Einzelgutachten, wobei insbesondere das Verkehrsgutachten auf ein Zahlenmaterial baut, das 1) alt ist und 2) unvollständig ist. Auf diese hochgerechneten Zahlen bauen das Schallgutachten und das Umweltverträglichkeitsgutachten auf. Interessant ist auch, dass Wohngebiete gezielt aus dem Untersuchungsbereich ausgeklammert wurden.
  3. den Umgang mit den bisherigen Einwendungen. Die Erfahrungen aus dem letzten Erörterungstermin lassen nichts Gutes für das aktuelle Verfahren erahnen. Wichtige Änderungswünsche des Gemeinderats von Bad Schönborn sind zudem nicht umgesetzt worden.
  4. die aktuellen Möglichkeiten für Alt- und Neueinwender noch Einfluss die Planung zu nehmen. Dazu wird das Aktionsbündnis Mustereinwendungen auf diesen Seiten publizieren.
  5. die ersten fünf Anträge, die das Aktionsbündnis gemeinsam mit den drei Gemeinderatsfraktionen für die möglichst rasche Verbesserung der Lebensqualität der Anwohner der B3 und der anderen Hauptstraßen umgesetzt sehen möchte.

In den nächsten Tagen wird auf diese einzelnen Punkte näher eingegangen.
Das Aktionsbündnis (AHNU, IG Umgehungsstraße und Bündnis 90 / Die Grünen) bedankt sich bei allen Teilnehmern für die Teilnahme, den Helfern im Hintergrund für die tatkräftige Unterstützung und dem Kursaalverein für die Gastfreundschaft. Eine bürgernähere Planung würden sich in Bad Schönborn viele wünschen.

Mehr Transparenz bitte!

Dienstag, Oktober 19th, 2010


Es ist schon erstaunlich, dass – selbst nach den jüngsten Erfahrungen von Stuttgart 21 – die Entscheidungsträger in der Gemeinde und im Landkreis die Bürger nicht direkt über das 30-Millionen-Projekt informieren wollen.

Da es sich zudem nicht jedermann “leisten” kann, während den Dienststunden der Verwaltung Akten (320 Seiten + CD) zu wälzen, hat sich das Aktionsbündnis www.K3575-Initiative.de entschieden einen Informationsabend durchzuführen.

An diesem Abend werden die folgenden Themen angesprochen:

  • Was steht Neues in den Planungsunterlagen?
  • Wie kann sich der Bürger am Planfeststellungsverfahren beteiligen?
  • Welche Alternativen sind vorhanden?

Regierungspräsidium erhöht den Verkehr auf der B3 um 70%

Dienstag, Oktober 19th, 2010


Das Regierungspräsidium Karlsruhe bittet die Anwohner u.a. der B3 bis voraussichtlich zum 7. November 2010 “für die unvermeidbaren Belastungen und Behinderungen um Verständnis”. Die B3 ist seit dem 11. Oktober auch Umleitungsstrecke für den Verkehr, der sonst durch die Stadt Östringen auf der B292 in Richtung Sinsheim fährt. Zwischen ֖stringen und Angelbachtal fahren rund 7.500 Fahrzeuge pro Tag; d.h. der Verkehr auf der B3 wurde über Nacht um 70% erhöht.

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat einfach die Umleitungsstrecke festgelegt, ohne zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen. Sinnvoll, wäre es gewesen z.B. eine Pförtnerampel am Ortseingang von Mingolsheim zu platzieren, die den Durchfluss während der vier Wochen B292-Vollsperrung auf der B3 regelt. Eine solche Pförtneranlage ist auch Teil des alternativen Mobilitätskonzepts für Bad Schönborn.

Folgende Fragen stellen sich:

  1. Was hat die Gemeinde Bad Schönborn unternommen, um die aktuelle Situation (Vollsperrung B292) zu verhindern oder zu entschärfen?
  2. Inwieweit hat die Gemeinde auf den Zusatzverkehr hingewiesen, insbesondere die Anwohner der B3?
  3. Zitat aus der Pressemeldung: “Die Umleitungsstrecke führt die Verkehrsteilnehmer aus Richtung Bruchsal nach Sinsheim ebenso wie in der Gegenrichtung über die B 3, B 39 und die L 546.” Warum wird dieser Verkehr nicht auf die Autobahn A5 verwiesen?
  4. Welche Alternativen wurden geprüft, die Mingolsheim und die ebenfalls betroffene Gemeinde Mühlhausen nicht derart belastet?

Besuch beim Landrat Schnaudigel: Politischer Wille sei entscheidend

Montag, Oktober 4th, 2010

Bericht von Georg Henneges, IG Umgehungsstraße Bad Schönborn

Am 27. September 2010 sprachen sechs Vertreter des Aktionsbündnisses K3575 mit Landrat Schnaudigel, seinem Amtsleiter Straßenwesen Herrn Bohner und dem Büroleiter Herrn Zawichowski. Wir diskutierten von 16h00 bis 17h30 über folgende Themen:
- Zweck und Rechtfertigung der geplanten Straße
- Aktualität der dem Planfeststellungsverfahren zugrunde liegenden Gutachten (Verkehrsgutachten, Umweltverträglichkeitsgutachten etc.)
- Kurzfristig mögliche innerörtliche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen auf der B3 in Bad Schönborn
- Kosten-/Nutzenabwägung der Baumaßnahme K3575
- Aspekte des Natur- und Denkmalschutzes
Zur Vorbereitung des Gesprächs wurden dem Landrat die beiden Flugblätter des Aktionsbündnisses, die an alle Bad Schönborner Haushalte verteilt wurden, sowie der BNN-Bericht über die Informationsveranstaltung mit Prof. Dr. Heiner Monheim zum Thema „Straßenbau unter aktuellen Herausforderungen – Alternativen zur K3575-Umgehung“ zugeleitet.
Das Gespräch verlief in angenehmer Atmosphäre. Der Landrat betonte, dass es sich letztlich um eine politische Entscheidung handele, ob die Straße gebaut wird (Kreistag, betroffene Gemeinden). Fragen nach dem eigentlichen Zweck der Straße (Entlastung der Ortsdurchfahrten oder eher Umleitungsstrecke für den überregionalen Verkehr) ließ er unbeantwortet. Die Südtangente (Anschluss Renzgebiet) sei weiterhin nicht Gegenstand der Planung. Diese Straße sei allein Sache der Gemeinde. Ihm sei nichts Neues bekannt. Auch zur Spange nördlich des Reimoldsees gab es keine neuen Erkenntnisse und keinen Druck der Gemeinde dies zu untersuchen.
Dreh- und Angelpunkt im Erörterungstermin wird laut Landrat Schnaudigel die Verkehrsuntersuchung sein, insbesondere auch das Verhältnis von Ziel und Quellverkehr. Auf Nachfrage von uns wurde klar, dass auch in dem neuen Verkehrsgutachten keine Befragung der Verkehrsteilnehmer stattfand! Die letzte Befragung wäre im Jahr 2000 gewesen. Uns ist diese nicht bekannt und sie ging auch nicht in das Planfeststellungsverfahren ein. Seit damals wurde lediglich pauschal gezählt und hochgerechnet. Wegen unserer detaillierten Nachfragen bot uns Herr Bohner an, dass er die Ergebnisse in einem persönlichen Gespräch genauer erläutern könnte.
Hinsichtlich des vom Regierungspräsidium durchzuführenden Erörterungstermins bot der Landrat an, nach der Auslegung der Pläne ein neues Gespräch – auch mit Vertretern des Regierungspräsidiums – anzuberaumen, an dem wir im Vorfeld – also noch vor dem Erörterungstermin – unsere Bedenken vorbringen können bzw. Verständnisfragen stellen können.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Gespräch bei den kritischen Fragen sehr bedeckt blieb mit dem Verweis auf den Erörterungstermin. Landrat Schnaudigel ist aber offen für Verbesserungsvorschläge. Er führte im Gespräch immer wieder an, dass die ” politische Frage ” für ihn allein ausschlaggebend sei und die Gemeinden Bad Schönborn und Kronau die Umgehungsstraße wollten. Denkbar sei auch, dass diese Gemeinderats-Beschlüsse zurückgenommen würden. Für die Jahre 2011 und 2012 seien keine Gelder vom Kreistag zum Bau geplant.

Verkehrsforum in Wiesloch ist gut gestartet

Montag, September 20th, 2010

Die Stadt Wiesloch macht es vor: sie führt als eine von sechs Maßnahmen ein Verkehrsforum durch, um die aktuelle Verkehrssituation im Ort zu verbessern (Antragsvorlage). Wie die Organisation move berichtet, haben rund 60 Personen an der Auftaktveranstaltung teilgenommen. Das Verkehrsforum wurde von den Freien Wählern, der SPD und den Grünen auf Basis eines interfraktionellen Antrags ins Leben gerufen (Artikel der RNZ).